Mein Verein - Heute: FSV Sarstedt

Kategorie: Tischtennis News

In Niedersachsens Tischtennisverein des Jahres 2008 ist immer etwas los. „He-ho – let’s go“ hallt es durch die gemütliche Sporthalle am Lappenberg, wenn die vier Herren- und vier Jugendmannschaften die Gastvereine begrüßen. In der FSV wird die Gemeinschaft groß geschrieben, denn durch den nahtlosen Übergang vom Jugend- zum Herrentraining sorgen Groß und Klein für ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl.

Der Stolz der Abteilung ist die Jugend. Bis zu 30 Jugendliche werden jede Woche von einem C-Trainer und drei weiteren Coaches trainiert. Unterstützt werden sie dabei von den Bezirksklassespielern der 1. Jugend und den Jugendleitern. Damit es auch in Zukunft erfolgreich weitergeht, lässt die Abteilung seit Jahren engagierte Jugendliche beim TTVN ausbilden. So nahmen in den vergangenen Jahren fünf Jugendliche an der Sportassistentenausbildung teil und drei Jugendliche wurden zu Jugendleitern ausgebildet. Innerhalb der Abteilung erhalten sie die Möglichkeit, das Erlernte bei der Organisation von zahlreichen Veranstaltungen oder als Turnierleiter umzusetzen. Damit ist die Abteilung für die Zukunft gut aufgestellt.

Die Sarstedter lassen sich auch außerhalb der Sporthalle immer etwas einfallen, um die Abteilungskasse aufzubessern. Im Rahmen des Sarstedter Maimarkts sorgen sie mit dem Plastikentenrennen für den Höhepunkt des verkaufsoffenen Sonntags. Unterstützt von den Vereinskollegen aus der Kanuabteilung findet das Rennen bereits seit neun Jahren auf der Innerste statt. Zweimal jährlich wird auf dem Mai- und Kartoffelmarkt ein Informationsstand aufgebaut. Hier können sich Interessierte bei Kaffee und Kuchen über die FSV informieren. Ferner gehören Hallenübernachtungen, Grillabende, Teilnahme am Sarstedter Schützenfestumzug und am Bürgerschießen, Trainingslager, Besuche von Tischtennisgroßveranstaltungen, Weihnachtsfeiern mit Spielnachmittag und dem gemeinsamen Pizzaessen seit vielen Jahren zu den Aktivitäten in der FSV Tischtennisabteilung. Höhepunkte waren in den vergangen Jahren die Fahrt der Herrenmannschaften zum Karneval in Köln (2012) und der Besuch der Karl May Festspiele in Bad Segeberg (2006 und 2007). Ein einmaliges Erlebnis war zweifellos die Besichtigung der Gorch Fock, die im Rahmen eines dreitätigen Zeltlagers stattgefunden hat.

Im vergangenen Jahr feierte die FSV ihren 150. Geburtstag und die Tischtennisabteilung war bei den Gemeinschaftsveranstaltungen aktiv dabei. Mit einem kurzweiligen Programm im Rahmen der Sportgala setzte sie sich vor den anwesenden 400 Zuschauern eindruckvoll in Szene. Im April dieses Jahres stand ein Besuch des Bundesligaspiels Hannover 96 gegen SC Freiburg auf dem Programm. 19 Jugendliche nutzten die Chance sich mit ihren Trainern das Spiel anzusehen.

Neben all den verschiedenen Angeboten und Veranstaltungen wird aber auch Tischtennis bei der FSV gespielt. Organisatorisch unterstützt vom TTVN, fand im vergangenen Jahr bereits der fünfte Freizeit-Team Cup für Hobbyspieler statt. Eine Erfolgsgeschichte für die FSV und den TTVN, denn zahlreiche Freizeitsportler finden in der Zwischenzeit regelmäßig den Weg in die Sporthalle, um gemeinsam miteinander zu spielen. Die Sieger des letzten Freizeit-Team Cups haben soviel Gefallen am Wettkampfsport gefunden, dass sie eine eigene Abteilung gegründet haben und in Zukunft als FC Ruthe Punktspiele bestreiten werden. Neben dem Freizeit-Team Cup werden jedes Jahr der Ortsentscheid der mini-Meisterschaften, die Vereinsmeisterschaften und der Stadtpokal ausgetragen.

Die Zeiten, als die Bild Hannover (1983) über die Siegesserie der 1. Herren berichtete ist vorbei (vier Jahre ohne Niederlage). Heute ist die Zielsetzung eine andere. Über eine starke Jugend soll langfristig die Herren gestärkt werden, ohne dabei aber den Freizeitsport aus den Augen zu verlieren. In dieser Saison profitieren die Herrenmannschaften von der guten Jugendarbeit. Gleich vier Spieler wechseln altersbedingt aus der Jugend in die Herrenmannschaften. Über eine ständige Präsenz in der Presse mit vielen interessanten Angeboten, soll die Jugend der Stadt
auf die Tischtennisabteilung aufmerksam gemacht werden und den Weg in die Sporthalle finden.

 

Quelle: ttvn ttm 6/2012 (sig!) 

Wer friert denn hier?

Kategorie: Turnen News

Mütze, Schal, Handschuhe, lange Unterwäsche... jeder der wackeren Bosselfreunde aus der Turnabteilung hatte seine eigenen Tricks drauf und Vorbereitungen getroffen, um dem eisigen Wind in der Feldmark in Richtung Ahrbergen zu trotzen. Und wer nicht richtig vorbereitet war, konnte sich notfalls mit heißem Glühwein, Eierpunsch oder Tee aufwärmen. Unter den wachsamen Augen von Hannelore Wechsung, die sich schon bei der letzten Bosseltour als bewährte Spielleiterin bewiesen hatte, wurden zwei Gruppen gebildet, alle Unerfahrenen bekamen eine kurze Einweisung in die Spielregeln („Niemand, der nicht dran ist, geht vor den Wagen!“) und schon ging es los. Gruppe 1 hatte erschwerte Voraussetzungen: Gunnar als einziger Mann in der Gruppe musste die schlechten Würfe – insbesondere von Heike und Silke – ausbügeln, was er jedoch bravourös meisterte.

Startpunkt der Tour am letzten Samstag war das FSV Tennisheim. Und wenige 100 Meter weiter bildete die schmale Brücke über den Bruchgraben gleich die erste große Herausforderung. Die Vorstellung, im teils zugefrorenen Wasser zwischen den Enten nach verloren gegangenen Bosselkugeln zu angeln, überzeugte auch den letzten Zweifler, hier die Spielregeln etwas großzügiger auszulegen und so gab es einen 2. Startpunkt hinter der Brücke.

Die 19 Spieler große Gruppe bewegte sich zügig fort. Die Stärkungspausen mit Salami, Käse und Adelheids frisch gebackenen Keksen sowie den wärmenden Getränken aus dem mitgeführten, zugegebenermaßen in die Jahre gekommenen Tigerentenbollerwagen von Familie Weiner wurden genutzt, um in dieser bunt zusammengewürfelten Truppe neue Abteilungsprojekte und das allgemeine Sarstedter Tagesgeschehen zu besprechen. 

Fast 2 ½ Stunden später kehrte die Truppe in das Tennisheim ein: hier war es schön warm, es duftete nach gebackenem Brot und leckerer, von Dirk gekochter Gyrossuppe. Und kurz darauf waren sich alle einig: Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen – und garantiert die gute Stimmung! Und so nahmen auch die 2. Platzierten die spätere Siegerehrung eher gelassen hin.

Fazit dieses kurzweiligen und sehr gelungenen Nachmittags: wir können nicht nur alles Mögliche zusammen auf die Beine stellen und organisieren – sondern mindestens ebenso gut zusammen feiern!  

Einladung zur Mitgliederversammlung der FSV

Die FSV Sarstedt lädt alle Mitglieder zur Mitgliederversammlung am 24. März 2017 ein.

Die offizielle Einladung und die Tagesordnung finden Sie hier.

Das Schnuppermobil des TTVN zu Gast bei der FSV

Kategorie: Tischtennis News
Schnuppermobil 003Im Rahmen der Nachwuchsarbeit hatte die Tischtennisabteilung der FSV Sarstedt das Schnuppermobil des Tischtennisverbandes Niedersachsen (TTVN) zu Gast. Mit vielen Tischtennisutensilien fährt das Schnuppermobil seit Jahren durch Niedersachsen, um vielen Schülern die Sportart Tischtennis näher zu bringen.
Der Teamer des TTVN, Florian Glenz, konnte mit Marc Barkowski  (Abteilungsleiter der FSV Sarstedt) und den Vereinstrainern Annika Prietzel und Rainer Wolf 90 Schüler der Regenbogenschule Sarstedt begrüßen.
Nach einer kurzen Aufwärmphase durften die Schüler an sechs Turniertischen, drei Mini-Tischen und mit der Unterstützung von zwei Ball-Robotern eine abwechslungsreiche Sportstunde erleben.  
Schnuppermobil 004Am Ende der Übungsstunden wurden Handzettel und Schnupperpässe für weitere kostenlose Schnupperstunden verteilt. Diese finden jeweils Donnerstags von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr in der Lappenberghalle statt.
Bei Fragen können Sie sich an Rainer Wolf (05066-3638) oder Torben Stock (0511-37368093) wenden.
 
 
 
 

Jana bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften

Kategorie: Leichtathletik News

2017 02 05 Siegerehrung Jana bei NDM Halle kleinerAls einzige Sarstedterin nahm die FSV-Leichtathletin Jana Schlüsche (Altersklasse U18) am 4. und 5. Februar 2017 an den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg teil. Dort war sie in der höheren Altersklasse U20 über ihre 800-Meter-Spezialstrecke angemeldet.

Das Rennen begann in einem schnellen Tempo und Jana hielt die ersten beiden Runden sehr gut mit. In einem sehr engen Feld war sie zu diesem Zeitpunkt zweite. Nach 500 Metern kam sie aus dem Rhythmus und verlor an Geschwindigkeit. Dies nutzten die anderen nachfolgenden Läuferinnen aus, um an ihr vorbeizuziehen. Anschließend konnte Jana wieder ihr schnelleres Tempo aufnehmen und so noch einige Plätze gut machen. Ihre Endzeit von 2:19,32 min bedeutete für sie die zweitschnellste Zeit, die sie jemals gelaufen ist und tröstete so etwas über den undankbaren vierten Platz hinweg, zumal die Läuferin vor ihr nur eine Zehntelsekunde schneller gewesen ist.

Deutsche Meisterschaft im Kraftdreikampf Equipped

Kategorie: Schwerathletik News

Lauchhammer/Sarstedt.

Das Jahr 2017 ist gerade einmal zwei Monate alt und schon beginnt auch die Wettkampfsaison für die Schwerathleten der FSV Sarstedt von 1861 e.V. Vom 10. - 12.02.2017 fand in der brandenburgischen Stadt Lauchhammer die Deutsche Meisterschaft im Kraftdreikampf statt, an der gleich 5 Athleten die FSV vertraten.

Der Routinier Steffen Kulhawy machte am Freitag in der Altersklasse 2 bis 66kg Körpergewicht den Anfang. Schon im Training merkte man Kulhawy seine hohe Motivation für diesen besonderen Wettkampf an. Hoch konzentriert trat Kulhawy in den drei Disziplinen Kniebeuge, Bankdrücken sowie Kreuzheben an und erreichte seine Zielwerte. Bei der Kniebeuge schob der FSVer 125kg in die Höhe, erkämpfte beim Bankdrücken starke 92,5kg und 175kg beim Kreuzheben. Mitinsgesamt 392,5kg und einer Bronzemedaille kann Kulhawy auf eine tolle Deutsche Meisterschaft zurückblicken.

Im Anschluss konnte Reiner Heinrich in der Altersklasse 1 in der Gewichtsklasse bis 105 kg mit seiner Topform glänzen. In der Kniebeuge bewegte er starke 302,5 kg im zweiten Versuch, die 310 kg im dritten Versuch waren an diesem Tag leider zu schwer. Sowohl im Bankdrücken als auch im Kreuzheben drückte er jeweils drei gültige Versuche und konnte somit den Wettkampf mit 190 kg Bankdrücken und 290 kg Kreuzheben für sich entscheiden. Er belegte mit 782,5 kg nicht nur den ersten Platz in seiner Klasse, sondern konnte mit sagenhaften 471,69 Relativpunkten auch den Gesamtsieg über seine gesamte Altersklasse erringen.

Am Samstag starteten die jüngeren FSVer Clara Nolte, Maxim Schutan und Dennis Luczak.

Nolte hatte ihr Ziel stets fest vor Augen: Zum ersten Mal Deutsche Meisterin zu werden. Fokussiert trat die gerade einmal 16-Jährige in der Jugendklasse bis 84kg Körpergewicht an und glänzte mit neuen Bestleistungen. Mit 100kg in der Kniebeuge, hart erkämpften 60kg im Bankdrücken sowie 117,5kg im Kreuzheben gewann sie die Deutsche Meisterschaft und kann sich über ihren ersten Meistertitel freuen.

 

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(Fotos: Marie Hauschild)

Während bei Kuhlhawy und Nolte der Wettkampf nach Plan verlief, mussten Luczak und Schutan unerwartet Rückschläge in Kauf nehmen.

Luczak startete in der Klasse -74kg Körpergewicht der männlichen Junioren in einer stark besetzten Klasse. Um in dieser Gewichtsklasse antreten zu können, war eine Diät notwendig, die sich jedoch negativ auf die Kraftleistung ausgewirkt hat. Trotz alldem konnte Luczak in der Kniebeuge 180kg bewältigen, die bereits von ihm in der Gewichtsklasse -83kg gestemmt wurden. Beim Bankdrücken reckte er 90kg in die Höhe und hob 175kg beim Kreuzheben. Damit sicherte sich Luczak den 5. Platz bei der Deutschen Meisterschaft.

Spannend war es bis zum Schluss beim FSVer und Athleten des Nationalkaders Maxim Schutan, der die FSV in der Juniorenklasse -93kg vertrat. Hoch motiviert und entschlossen trat Schutan zur Kniebeuge an. Im ersten Kneiebeugeversuch meldete der Junior satte 325kg. Schutan hob diese hohe Last aus der Ablage, ging in die Tiefe und schob die Hantel dynamisch in die Höhe. Leider entschied das Kampfgericht, dass dieser Versuch aufgrund von fehlender Tiefe ungültig war. Schutan wollte es noch einmal wissen und steigerte das Gewicht auf 330kg im zweiten Versuch – aber auch hier befand das Kampfgericht diesen Versuch als ungültig. Im dritten und letzten Versuch ließ Schutan gar 340,5kg auflegen. Der Saal tobte und die Zuschauer feuerten den Kaderathleten an. Leider konnte diese Last aber auch nicht bewältigt werden, sodass der Wettkampf für Schutan vorzeitig beendet war. Jedoch blickt dieser hoffnungsvoll und zuversichtlich in die Zukunft und bereitet sich schon wieder engagiert auf die anstehenden internationalen Wettkämpfe vor.

 

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(Fotos: Marie Hauschild)