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Übungsbetrieb trotz Hallenschließung – na klar
Nach den Osterferien führte kein Weg mehr an der Tatsache vorbei, dass die Lappenberghalle für die Turn- und die Tischtennisabteilung der FSV Sarstedt für mindestens 4 Monate nicht zur Verfügung steht.
Zahlreiche Helfer transportierten Geräte und verwandelten die Turnhalle in eine Baustelle. Vielen Dank an dieser Stelle!!
Alternativen waren gefragt, um den Übungsbetrieb zumindest mit einem Notfallplan aufrecht zu erhalten.
Die Tischtennisabteilung konnte ein Ersatzquartier bei den Tischtennisfreunden in Barnten finden. Auch gab es Unterstützungsangebote von umliegenden Vereinen.
Umfangreicher war es aber für die Turnabteilung. 18 Gruppen mussten untergebracht werden und mit toller Unterstützung sowohl vom Hauptverein als auch von der Stadt Sarstedt wurden alle Möglichkeiten beleuchtet. Schließlich konnte für alle kleinen und großen Sportler und Sportlerinnen eine Möglichkeit gefunden werden, den Trainingsbetrieb fortzusetzen.
Die Nutzung der Regenbogenschule konnte für die Kleinen erweitert werden, genauso wie die Halle der Albert-Schweitzer-Schule.
Aber ganz besonders hervorgehoben werden muss die gute Zusammenarbeit mit den 51-er Schützen, die uns ihren Lichtpunktschießstand zur Verfügung stellten.


Hier konnten viele Reha, Fitnessgruppen und Kurse untergebracht werden. 

Alle Montagskurse durften Dank Einsatz einzelner Mitglieder die Aula der Albert-Schweitzer-Halle nutzen.
Eine besondere Herausforderung war die Suche für eine Bleibe der Leistungsriege.
Eine Trainerin fand eine temporäre Lücke in der Giesener Grundschulhalle und in Zusammenarbeit mit FSV-Vorstand, der Gemeinde Giesen und vor Allem der Turnabteilung des TSV-Giesen durften zusätzlich sogar einige Geräte untergestellt werden und somit so einer großen Gruppe das Training ermöglichen.


Jeden Freitag durften die 40 LR-Mädchen das Tennis-Clubhaus für ein Krafttraining nutzen, um im Sommer auf die vereinseigene Wiese und einen Tennisplatz zu wechseln.
Dazu hatten die Trainer die Möglichkeit zu guten Konditionen, in der Aufbauhalle in Vinnhorst ein wöchentliches Training zu buchen, um dort der Bezirksligamannschaft die Wettkampfvorbereitung zu ermöglichen.
Den allergrößten Einsatz zeigte allerdings die Leistungsriege des TKJ Sarstedt. Gleich drei unserer Gruppen integrierten sie in ihr Training und rutschten dafür selbst zusammen. Und auch am Samstag durften die TKJ-Geräte genutzt werden. Eine hervorragende Zusammenarbeit! Vielen Dank auch an alle Unterstützenden an dieser Stelle!
Nach den Sommerferien soll die Lappenberghalle in neuem Glanz erstrahlen und wieder nutzbar sein. Eine organisationsreiche Zeit geht dann mit einer gemeinsamen „Putzaktion“ zu Ende. Im Herbst soll dies dann gebührend gefeiert werden.
Mitgliederversammlung der FSV Sarstedt - Vorstand wieder vollständig!
In der letzten Woche fand die jährliche Mitgliederversammlung der FSV Sarstedt statt. Die Vorsitzende Claudia Linsel begrüßte die FSV-er am Freitag bei sehr sommerlichen Temperaturen im Stadtsaal im Wellweg und nach Feststellung der Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder, konnte die Versammlung ihren Lauf nehmen.
Das Programm begann nach den ersten Formalien mit der Sportlerehrung. In diesem Jahr wurden zwei sehr junge Turnerinnen, Anelya Lochmann und Merle Lauenstein, beide 8 Jahre alt, und beide sehr erfolgreich, nach vorn gebeten. Die jungen Sportlerinnen kamen direkt vom Training im Leistungszentrum in Hannover zur Ehrung in den Stadtsaal. Sowohl auf Bezirksebene als auch bei Landesmeisterschaften erreichten Merle und Anelya Podestplätze. Und aktuell haben sich beide wieder für die erste Bezirksauswahlmannschaft qualifiziert.

Heike Weiner wurde für ihr langjähriges Engagement als Trainerin im Kinderturnen geehrt. Mittlerweile wurden Generationen von Turnkindern von ihr betreut und einige dieser damaligen Kids sind heute ebenfalls als Übungsleiter aktiv.
Und selbstverständlich wurden auch fleißige Helfer geehrt – fünf Damen, die seit Jahrzehnten die Bewirtung an Kuchenbuffets und Kaffeetheken übernehmen. Helga Franke, Elfi Wolters, Christa Gröll, Christel Kessel und Adelheid Küther kümmern sich um Sportler und Gäste bei den großen Sportfesten und wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung für ihren Einsatz geehrt.
Auch in diesem Jahr wurden wieder Vereinsmitglieder für ihre langjährige Treue zur FSV geehrt. 25 Jahre und 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden mit einem kleinen Geschenk und den entsprechenden Anstecknadeln belohnt. Dann gab es die Ehrungen von Kurt Woyzechowski für stolze 75 Jahre und Margret Busche und Karin Dormeyer für unglaubliche 80 Jahre Vereinszugehörigkeit – eine wirklich lange Zeit!
Der Vorstand hatte reichlich Punkte zu informieren. In seinem Bericht erläuterte der Schatzmeister Till Glaser unter anderem die finanzielle Lage des Vereins und gab einen Überblick zum Thema Dachsanierung.
Die Vorsitzende Claudia Linsel schilderte Ablauf und Stand der Dachsanierung und ebenfalls den langen Weg bis zum Start der Baustelle. Finanzierung, Fördermittelanträge, Ersatzplätze für die Trainingsgruppen – die ersten Planungen begannen im Sommer letzten Jahres. Tatkräftig hat die große FSV-Familie die Arbeiten unterstützt und die Vorbereitungen der Baustelle gestemmt. Viele Hände halfen beim Auf- und Ausräumen, der Hallenboden wurde fachgerecht mit Schutzplatten ausgelegt, sodass dann direkt nach Ostern die Fachfirmen an den Start gehen konnten. Die Arbeiten sind im Zeitplan und spätestens nach den Sommerferien können die Sportler wieder in ihre Halle zurückkehren, denn aktuell sind sie in der ganzen Stadt und nahen Gemeinden verteilt.
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Anelya und Merle in Bezirksauswahlmannschaft
Zweimal im Jahr werden auf Bezirksebene die Grundstufen mit erhöhten Anforderungen ausgeschrieben. Im Frühjahr geht es dabei um die Qualifikation für zwei Auswahlmannschaften des Turnbezirks auf Landesebene.
Nachdem die FSV-Mädels Merle Lauenstein und Anelya-Milia Lochmann im letzten Jahre die Grundstufe 3 auf Bezirksebene dominierten, mussten Sie sich in diesem Jahr in der G4 behaupten, was mit einem enormen Anspruch verbunden ist. Aber die beiden, seit Ende des letzten Jahres im niedersächsischen Nachwuchskader, trainierten vier Mal in der Woche im Turn-Leistungszentrum Hannover-Badenstedt. Dazu meist noch einmal im Heimatverein. Und das intensive Training zeigte Früchte.

Beide begannen am Boden. Merle zeigte erstmals ihren Flick-Flack und kam gut durch die Übung. Für Anelya war es das Paradegerät. Sie turnte sogar 2 Flick-Flack hintereinander und bekam mit ihrer Eleganz die beste Wertung. Am Sprung war ein Handstand mit Abdruck in die Rückenlage auf den Mattenberg gefordert. Dazu kam ein Salto vorwärts auf den Mattenberg. Beides gelang Anelya ganz hervorragend. Merle turnte den Salto besser als im Training, hat aber hier noch Verbesserungspotential. Aber am Reck kam dann ihre Stunde. Mit Schlaufen ging es ans hohe Reck. Extrem hohe Schwünge auf dem Weg zu Riesenfelgen überzeugten die Kampfrichterinnen. Auch hier gab es noch eine zweite Anforderung. Am Stufenbarren mussten die Mädels erstmal die Kippe turnen, ein Teil, für das oft Jahre benötigt wird. Merle turnte nach der Kippe sogar einen direkten hohen Rückschwung, ein Bonuselement. Am Ende bekam sie die mit Abstand höchste Wertung. Anelya kam gut durch beide Übungen und schaffte ebenfalls die Kippe.
Abschließend ging es zum Schwebebalken, bei der der Aufgang und das Rad die größten Schwierigkeiten waren. Am allgemeinen Zittergerät gelangen noch nicht alle Herausforderungen optimal, aber das galt für das gesamte Teilnehmerfeld, so dass Merle hier mit der zweitbesten Wertung trumpfen konnte, während Anelya mit ihrer Eleganz überzeugte.
Bei der Siegerehrung hatte diesmal Anelya die Nase vorn und gewann den Wettkampf vor Merle, ein FSV-Doppelerfolg! Damit haben sich beide für die erste Mannschaft des Turnbezirks qualifiziert, die im Juni gegen die anderen Mannschaften aus Niedersachen antreten wird.
Ebenfalls im Leistungszentrum trainiert seit kurzem die siebenjährige Mayla Wolter. Wagte sich schon jetzt an die G3 heran. Noch nicht alles gelang, aber an ihrem Spezialgerät dem Hochreck konnte sie eine der höchsten Wertungen erturnen, so dass sie am Ende einen tollen 13. Platz belegte.
Wieder am
Start war auch Elisa Kempelmann. Sie turnte wie Merle und Anelya die anspruchsvollen Übungen der G4 in der Altersklasse der zehnjährigen. Besonders am Boden konnte sie mit einer ausdrucksstarken Übung glänzen. Während der Salto am Sprung klappte, fehlte am Reck und Barren bei der Kippe und den Schwüngen noch ein wenig Höhe. Am Balken passierte leider gleich beim Aufgang ein Flüchtigkeitsfehler, der sie aber nicht aus der Ruhe brachte; sie turnte danach die Übung sicher zu Ende und landete bei der Siegerehrung dann auf Platz 5.

FSV Nachwuchsleichtathleten mit elf Siegen in Gronau
Am vergangenen Samstag stand in Gronau der Dreikampf als zweiter Teil des Kreis-Schüler-Cups an. Von den 13 Leichtathleten der FSV gingen dort elf im Dreikampf an den Start und erreichten dabei nicht weniger als neun Podiumsplatzierungen. Dabei verbesserten sie teilweise nicht nur die starken Leistungen aus den vergangenen Wochen, sondern konnten sogar drei Vereinsrekorde verbessern und weitere FSV-Bestmarken ins Wanken bringen.
Über den zusätzlich ausgetragenen 800 m landeten ebenfalls elf gestartete FSVer gleich sieben erste, zwei zweite und einen dritten Platz.
In der M12 trat der frischgebackene Bezirksmeister Justus König an und wurde seiner Favoritenrolle voll gerecht. Mit einer Punktzahl von 1.128 Punkten siegte er mit fast 300 Punkte Vorsprung. Diesmal stach dabei der Weitsprung heraus, indem er mit 4,49 m eine tolle neue Bestleistung erzielte. Darüber hinaus gewann er auch den 800 m-Lauf in 2:51,21 min.
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